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  • Esaite-Kurzberichte Brückenprobleme: Paul Reed Smith PRS SE ONE, JOHNSON JP-ESS-M VS 335 Copy
     

 

 

Diese einem nicht unbekannten Klassiker nachempfundene PRS SE One schnarrt so vor sich hin. Genau genommen nur die dünne Esaite, was

ja wohl auch schon reicht, um schlechte Laune bis Ratlosigkeit hervorzurufen. Jedenfalls schlägt eines Nachmittags ein guter Freund mit

diesem seinem guten Stück auf, damit wir das Ärgernis möglicherweise auf die Schnelle beheben. Unter Esaite Erste Hilfe haben wir

das Thema schon kurz angerissen. Mit der Camera ist das visuell momentan nicht wirklich vernünftig darstellbar bzw. einzufangen.

 

 

 

 

 

 

Die als Saitenführung fungierende Rille auf dem Alu Wraparound Stoptailpiece ist angefressen und nicht mehr komplett plan. Damit sirrt 

die offene und sonstwo gedrückt dünne (hohe) Esaite. Für den üblichen Gebrauch ist das selbstredend unpassend und richtig nervig.

So, jetzt kommen endlich bessere Bilder. Mit einer Lupe hat es nicht hingehauen, aber mit einer zweiten Camera!

 

 

 

 

Wenn jemand da draußen eine Lösung weiss, wie die Brücke zu retten ist, sollte sie oder er sich unbedingt mal melden. Wir wollen

das Teilchen jedenfalls tauschen. Nebenbei - der Body ist aus vier Streifen Mahagoni zusammengesetzt. Ist das kurz vor Tischlerplatte?

Wir nehmen es gelassen. Das Ding rockt!

 

 

 

 

Die originale Alubrücke wiegt 46 Gramm. Die Alternative von Wilkinson schafft das mit 49 um 3 Gramm zu toppen. Sie bietet aber auch

die Möglichkeit, mit einem gemeinsamen verschiebbaren Reiter für die G- und H-Saite ggf. die Intonation genauer anzupassen. Auf der

Unterseite ist sie teilweise ausgefäst. Preislich bewegt man sich derzeit zwischen 25 und 35 Euro, was recht günstig erscheint. 

 

 

 

 

Beim ersten Austausch gegen eine andere PRS SE Bridge ist das Problem nicht behoben, sondern besteht weiter. Das gibt es doch nicht!

Dann der Versuch mit der nagelneuen Wilkinson Brücke. Man glaubt es nicht, aber das Ganze verschlimmert sich zusehens und jetzt

hat sich der Mist auch noch auf die A-Saite ausgedehnt. Bei genauerer Betrachtung fällt bei der Wilkinson die Wölbung noch flacher als

bei der Originalbesetzung aus. Da ist doch einfach der Wurm drin. Die Gitarre wird zerhackt und sofort zur Befeuerung des

hiesigens Grills verwendet. Okay, so weit sind wir dann doch noch nicht ganz. Aber es fehlt halt nicht viel!

 

 

 

 

Scheinbar macht sich die gesamte Brückenkonstruktion als Wackeldackel bemerkbar, so daß die Kippelei am Bolzen den nötigen Winkel

für einen einwandfreien Saitenverlauf verdirbt - der definierte Auflagepunkt am Brückenrand geht verloren. Man sieht's: Der Bolzen

hat in der Gewindehülse doch reichlich Spiel. Je tiefer man den Kameraden hineindreht, desto geringer fällt die Beweglichkeit aus, aber bleibt.

 

Trotzdem kippt die Brücke unter dem Saitenzug reichlich dolle nach vorn. Warum auch immer: Mit dem letzten Versuch eine weitere PRS SE

Brücke auszuprobieren, haben wir unerwartet Glück in dieser Angelegenheit. Jetzt kommt man doch etwas ins Grübeln. Plötzlich ist alles wieder

in Ordnung, obwohl die Bolzen kippelig sind und die anderen beiden Brücke nicht funktioniert haben. Nun seid ihr dran, dann laß mal hören!  

 

 

 

 

Natürlich gibt es eine Luxusvariante von TonePros als Replacement aus Messing. Für 90 bis 130 EUR ist man dann allerdings erst dabei.

Sieht gut aus und ermöglicht eine optimale individuelle Längeneinstellung aller Saiten. Was aber erst die Praxis zeigt, ist, daß sich das

Einfädeln der Saiten etwas fummeliger gestaltet als erwartet.

 

In hektischen Situationen nicht gerade ideal. Untenherum sind die Saiten jeweils durch 2 Öffnung hintereinander hindurch

zu führen. Man kann auch schnell erkennen, daß die Einheit nicht wie oben bei der SE ONE in Schräglage auf den Korpus sitzt.

 

 

 

  

 

 

Zurück zur SE ONE: Die Gitarre ist geradlinig und simpel gehalten, verfügt über die typische hohe Qualität Wo nicht viel zu schalten oder

an Knöpfen zu drehen ist, kann man nicht viel verkehrt machen. Wer das Instrument voll ausschöpfen will, ist gezwungen, an seiner Spielweise

zu feilen, damit er noch mehr hier herausholen kann, was nun bereits genügend Spieler unter Beweis gestellt haben.

 

Um das oben beschriebene Problem der Wackelei und des Schrägstandes zu lösen, bieten sich natürlich neue in der Brückenaufnahme

verschraubare Bolzen von TonePros oder Rockinger an. Da wird man also in Zweifel alternativ noch knapp 30 Euros investieren.

Wie sagt man so schön: Gute Gitarre mit Potential ! 

 

 


J o h n s o n  3 3 5  C o p y

 

  

 

 

Diese hübsche Gitarre kreuzte kürzlich unseren Weg und wollte nicht alleine bleiben. Wegen schlechter alter unpassender Saiten gab sie

zunächst nicht viel Reizvolles von sich, was sich aber sofort nach einem Saitenwechsel änderte. Sie sieht gut aus und wurde in Korea

auf Topverarbeitungsniveau produziert, wenn da nicht diese eine kleine Schwäche wäre.

 

  

 

 

Die Intonation lässt sich für die G-Saite einfach nicht vollständig korrekt einstellen. Der Saitenreiter steht schon auf Anschlag, aber

es fehlt noch circa 1 mm, um die freischwingende Saitenlänge weiter zu verlängern, damit der gegriffene Ton im 12. Bund dem Flageolett

über dem 12. Bund genau entspricht. Was ist also mit der Gitarre los. wenn sonst alles bestens scheint?

 

Leider wurde die Brücke an der falschen Stelle eingebaut. Das kommt tatsächlich öfter vor, als man meint (Ich hatte mal eine Gibson. Da war

das leider noch schlimmer). Brücke versetzen denkt sich jetzt so manch einer. Das wäre allerdings ein riesen Aufriss für diesen dämlichen Millimeter,

der uns für eine Saite noch fehlt. Was kannste sonst anstellen?

 

Möglicherweise kann man das mit dünneren Saiten beeinflussen, aber das kommt hier nicht in Frage. Alternativ besorgt man sich

eine andere Brücke, die einen längeren Einstellweg zur Verfügung stellt (z.B. TonePros). Der Spaß kostet aber dann einige Scheine.

 

  

 

 

Das Ganze lässt sich aber glücklicherweise auch ohne weitere Ausgaben bewerkstelligen, wenn bereit ist, die Sache mit etwas

Geduld und Spucke anzugehen. Lasse man die Spucke weg und nehme man sich einen kleinen Schraubenzieher, dann kann das klappen.

Hier jetzt nochmal die Details mit besseren frischen Bildern.

 

  

 

 

 

 

Was haben wir also gemacht? Die Saitenreiter werden alle mit einem Drahtbügel auf der Brücke gehalten. So fallen sie nicht heraus,

wenn ein Saitenwechsel vorgenommen wird. Man dreht den Reiter für die G-Saite etwa in die Mitte und hebt danach den Draht vorsichtig

mit dem Schraubenzieher an. Dabei bitte Aufmerksamkeit und Gefühl walten lassen, damit man den Bügel nicht deformiert oder versehentlich

herauspult.

 

Jetzt versucht man den Reiter aus der Brücke herauszubekommen, was mit etwas Geduld auch zu schaffen ist. Ist das schon mal erledigt,

dreht man einfach den keilförmigen Reiter von seiner Schraube (oder die Schraube aus dem Reiter :-) und setzt ihn umgekehrt wieder drauf.

Nun geht das Spiel anders herum: Also mit Sorgfalt das Teil wieder in die Brücke einsetzen und dazu natürlich den Bügel leicht anheben.

 

  

 

 

Hat man das geschafft, gewinnt man etwas bei der Länge des Einstellwegs dazu. Wie bei den Basssaiten standardmäßig kann man den Auflagepunkt der Saite ein wenig weiter in Richtung Saitenhalter verschieben als bei den dünnen Diskantsaiten, was unserem Vorhaben doch ungemein entgegen kommt.

Tatsächlich lies sich damit das oben geschilderte Problem beheben und weitere Ausgaben bleiben uns so erspart. Die Gitarre ist übrigens

wirklich prima. Kräftiger Hals und gute Pickups steuern dazu das ihre bei. Preislich lag man neu bei rund 500 Euro - gebraucht sicherlich

auch schon für die Hälfte oder etwas drüber zu bekommen - je nach Zustand und "Tageskurs".

 

 

 

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