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  •  Esaite-Berichte: HK SBJ-580 Jazz Bass Kopie

 

 

 

Der HeKe-Vertrieb in Bückeburg bietet eine Fender Jazz Bass Kopie in Silver Metal Flake für EUR 139,90 plus Versandkosten von EUR 11,90 an. Online-Auktionen, die mit einem Euro starten, erreichen gelegentlich einen Gesamtkaufpreis von nur unglaublichen EUR 63,90 und weniger. Bei einem Gesamtgewicht des gelieferten Exemplars von kg 4,39 macht das einen Kilopreis von EUR 14,56 für Holz und Hardware.


Meine Frau frotzelt, das sei ja von der Optik her ein reiner „Disko-Bass“. Egal, mir gefällt er und ich bin neugierig, wie er so klingt und ob er überhaupt zu gebrauchen ist. Zunächst sieht das aus nach: Basses for the masses... Der Preis ist heiß.

 

Aber wir schauen ja auch nach den inneren Werten, soll heißen, nach der Praxistauglichkeit und stellen die Frage, ob man hier vielleicht nur sein Geld aus dem Fenster schmeißt?

 

 

 

 

Deshalb jetzt vorab mal eine deftige Mängelliste. Alles, was mir sofort auffiel und den interessierten Anfänger eventuell abschreckt:

1. Die Potiknöpfe liegen auf der Kontrollplatte auf und schubbern, weil die Poti-Achsen zu kurz (montiert) oder die Öffnungen in den Speedknobs zu tief sind.

Abhilfe: Die Potis neu auf der Kontrollplatte montieren, so dass die Achsen länger hervor stehen.
Auf die Schnelle kann man mit kleinen Papierkügelchen die Öffnungen der Knöpfe etwas auffüllen.  

2. Eine von vier Schrauben zur Fixierung einer Mechanik auf der Rückseite der Kopfplatte fehlt.

 

Abhilfe: Passende Schraube besorgen und hinein drehen. Auf die Schnelle kann man sich auch kurz ärgern und das dann gelassen einfach so hin nehmen. In der Regel werden sich daraus keine mechanischen Probleme ergeben. Obwohl wir einfache Tuners vorfinden, gibt es momentan daran nichts zu mäkeln.

3. Das 11. Bundstäbchen ist zu hoch und führt entsprechend zu unliebsamen Schnarren bei der G- und D-Saite.

 

Abhilfe: Man stellt sich eine kaum spielbar hohe Saitenlage ein (okay, das war nicht ganz ernst gemeint).

Nun gut, viele „echte“ Bassisten kommen sowieso nicht so hoch in den Lagen (auch nicht ernst gemeint).

Also, wer nicht weiter weiß, schickt den Bass zurück. Für die Anderen gilt: Auf die Schnelle klebt man das Griffbrett links und rechts mit Tesa-Krepp ab und schleift das zu hoch geratene Bündstäbchen mit feinem Schmirgelpapier nach und nach vorsichtig ab. Endbehandlung aber bitte danach mit Stahlwolle.

 

 

 

 

4. Die Madenschrauben in den Einzel-Reitern der Brücke haben bei einem Durchmesser von 3mm eine Länge von 12mm.

Dat geit nich! Das ist viel zu lang.

 

Abhilfe: Damit man ohne Schäden davon zu tragen die rechte Hand bei Bedarf auflegen kann, tauscht man hier am Besten die Madenschrauben gegen welche mit einer Länge von nur 8mm.

Auf die Schnelle fällt mir eine simplere Lösung gerade nicht ein.

5. Das Griffbrett weist eine deutliche Druckstelle auf, die aber beim Spielen unerheblich ist.

 

Abhilfe: Sich von der Form des irrsinnigen Perfektionismus verabschieden und in diesem Fall das immerhin

hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis im Gedächtnis behalten.
Auf die Schnell sollte man aber auf jeden Fall das Griffbrett vor der Benutzung gründlich reinigen, da hier noch jede Menge Metallstaub von der Abrichtung der Bünde vorhanden ist. Ich nahm dazu Ballistol und Küchenrolle. Gleichzeitig lässt dies angelaufene Bundstäbchen wieder glänzen.

 

 

 

 

Tja, das war schon mal eine ordentliche Abreibung. Man kann das aber auch aus einer anderen Perspektive sehen:

Die Substanz des gelieferten Instrumentes ist okay und das Einstellen und Optimieren hat mir wirklich Spaß gemacht!

Der Bass ist aus Linde/Basswood gefertigt. Der rohe Ahornhals trägt ein Palisandergriffbrett und verträgt rückwärtig eine Behandlung mit Wachs. Aufgrund der relativ tiefen Resonanzfrequenz von Basswood klingt der Bridge-Pickup solo schön voll und bassig, was ich bisher bei anderen Bässen noch nicht in dieser Form gehört habe. Überhaupt machen die Tonabnehmer einen wirklich guten Eindruck. Ein Austausch ist meines Erachtens nicht erforderlich. Viel eher kann man die Werkssaiten gelegentlich mal tauschen. Ich vermute, hier sind es einfache Stainless Steel Strings nicht unähnlich den Warwick Red Labels.

Die Saitenlage lässt sich mit den beiden mitgelieferten Imbuss-Schlüsseln perfekt einstellen. Der Sattel ist anständig eingesetzt und genauso wenig wie die solide Brücke zu beanstanden. Um den HK Jazzbass nicht über den Klee zu loben, sollte man immer daran denken, dass wir hier kein HiEnd-Instrument vorliegen haben (Die Lackierung ist auch nicht ganz perfekt gelungen).

 

Aber mein Bass-Kollege Volker hat sich umgehend auch einen bestellt. Sonst ist er nur mit Musicmanbässen und neuerdings einem super Blade Penta-B25-Bass unterwegs; findet aber, dass der HK ordentlich was an Power raus haut und immer noch trotz der verbauten Linde nach Jazzbass klingt.

Wir haben den HK SJB-580 beide auch im Proberaum mit einigen Hunderten Watt laut gespielt. Alles gut!

 

 

 

 

Aufgrund des großen Interesses ;-) die Daten zum Hals und den Pickups:

 

Bridge-Pickup         kOhm 7,14  (Tonabnehmer in der Brückenposition)

Neck-Pickup           kOhm 6,76  (Tonabnehmer in der Halsposition)

beide zusammen     kOhm 3,52  (beide Volumenregler voll aufgedreht)


Halsbreite 1.  Bund      42 mm         Halsstärke 1. Bund    23,0 mm

Halsbreite 12. Bund     57 mm         Halsstärke 12. Bund  24,5 mm


 

 

Soundfiles:


HK Jazzbass SBJ Bridge PU

 

HK Jazzbass SBJ Both PU

 

HK Jazzbass SBJ Neck PU

 

 

 

M o d i f i c a t i o n s :  New Maple Neck and Stings Thru Bridge 

 

Es war einfach an der Zeit zu sehen, was sich aus diesem Billigheimer noch so machen läßt. Fotos und kurze Kommentare

dokumentieren den Werdegang. Viel Spaß!

 

 

  

 

 

 

 

 

In Anlehnung an die bei den LowBudget-Telecasters gemachten Erfahrungen wird jetzt die Brücke upgegraded. Die Saiten sollen

von hinten durch den Body eingefädelt werden. Nachteilig ist vielleicht der unter Umständen etwas deutliche Knick in den Saiten

an der Grundplatte (Saitenbruch?), ich würde das aber nicht in Kauf nehmen, gäbe es da nicht den Vorteil von verlängertem Sustain.

Soll heißen, die Ausklingphase verlängert sich. Eine Brücke mit diesem Feature gibt es schon für etwa EUR 20 - 25.

 

 

 

 

Irgendein Loch bohren, das schafft man schon! Hier sind es gleich vier Stück für die Original Fender Saiten-Hülsen (ferrules).

Der Durchmesser muß nicht riesig werden, sondern nur für die dicke/tiefe E-Saite auch ausreichen. Die Bohrungen werden

mittels Senker auf der Rückseite für die Hülsen erweitert. Dadurch lassen sich Löcher, die eventuell nicht ganz in einer Linie

sind noch etwas ansgleichen. Wer ihn parat hat, sollte ihn benutzen, den Bohrständer oder dem Tischler einen Besuch abstatten.

 

 

 

 

 

Die neue Brücke ist montiert. Wieder einmal nicht in jedem Detail perfekt, aber mechanisch solide und klanglich optimiert.

Wichtig ist die Position. Es sollen nämlich die Saiten in keinem zu steilen Winkel über die Einzelreiter laufen. Der Saitendruck

muss die Reiter schon deutlich nach unten drücken und nicht zu sehr seitlich! Ausgangspunkt ist dabei die Endposition der

Einzelreiter im Sinne einer vernünftig justierten Intonation. Diese Punkte hat man ja noch von der alten Brücke.

 

 

 

 

Diese Jazz Bass Kopie war vom Werk mit einen Rosewood-Griffbrett ausgestattet. Für eine knalligere Ansprache suchte ich

mir einen Ahorn-Hals mit Ahorngriffbrett. Die Maße sind aber nicht klassisch Jazz Bass gerecht, sondern eindeutig am

Precisionbass orientiert, also mit mehr "Fleisch" und Breite am Sattel. Abgerundet habe ich das Teil mit einem Hipshot

Alu-Saitenniederhalter und ausgezeichneten in Korea gefertigten Stimm-Mechaniken.

 

 

 

 

Trotz angemessener Bescheidenheit bin ich vom Endergebnis recht begeistert. Die Kombination aus Basswood Body mit

dem Maple Neck (Kostenpunkt Hals rund 90 EUR)  klingt prima satt und gleichsam spritzig, wenngleich ein harter Esche-

Korpus schon spürbar anders daher kommt. Der neue Hals ist kräftig, aber im Vergleich zum Originalen einen Hauch dünner

und wiegt entsprechend etwas weniger. Die Bespielbarkeit wird dadurch bequemer. Neue Pickups sind überflüssig.

 

Diese China-PUs gehen zunächst voll in Ordnung. Für die Neubesaitung habe ich mich für Prosteels von D'Addario 045-105

entschieden. Auch die Black Labels von Warwick (Stainless Steel) sind eine gute Wahl. Vielleicht fehlt ihnen das eine

oder andere ein Quäntchen an Brillanz der Prosteels, dafür ist das Spielgefühl unter den Fingern "a bissi" weicher.

Lediglich die Bundenden mußte ich abschleifen und verrunden. Nicht so toll ist an einigen Stellen das Finish des Griffbretts.

Macht nichts: Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt!

 

  

   

Diese China-PUs gehen voll in Ordnung. Für die Neubesaitung habe ich mich für Prosteels von D'Addario 045-105 entschieden.

Auch die Black Labels von Warwick (Stainless Steel) sind eine gute Wahl.

 

 

Vielleicht fehlt ihnen das eine

oder andere ein Quäntchen an Brillanz der Prosteels, dafür ist das Spielgefühl unter den Fingern

"a bissi" weicher.

 

Lediglich die Bundenden mußte ich abschleifen und verrunden. Nicht so toll ist an einigen Stellen das Finish des Griffbretts.

Macht nichts: Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt!

 

 

 

P i c k u p - A u s t a u s c h   N r.   1

 

 

Nachdem ich viel Zeit in Hege und Pflege dieser Jazz Bass Kopie gesteckt habe, bleibt nur noch ein letzter Schritt.

Jawoll, die originalen Tonabnehmer können sich verabschieden, da ein neues Pärchen von Fender deren Platz einnehmen wird.

 

 

Von Haus aus befinden sich chinesische Pickups mit jeweils einem einzelnen großen und kräftigen Barrenmagneten im Bass.

Der überdurchnschittliche Output verbindet sich bei diesen PUs mit einem ausgeprägten Bass- und Tiefmittenanteil.

 

 

Mal eben so wie gewohnt die Pickups austauschen ist leider nicht drin. Es zeigt sich, dass die Formate nicht 1:1 passen. Die

Ausbuchtungen für die Verschraubung (Pickguard/Stegfräsung) benötigen an den Aussenseiten eine Erweiterung von rund 1 mm.

 

 

Die neuen Klangspulen kommen von Fender. Es sind Jazz Bass Standard Mexico Modelle. Die Polepieces sind der Griffbrett-

Wölbung angepasst, so dass für die A- und D-Saite das jeweilige Magnetpärchen weiter heraus schaut (staggered). Eine

Messung ergab folgende Widerstandswerte: Bridge 5,47 kOhm, Neck 5,52 kOhm. Very vintage und nahe bei einander.

 

 

Die Höheneinstellbarkeit wird hier mit Moosgummi unterstützt. Zuvor waren es Federn auf den vier Schrauben. Statt

eines dicken Magneten präsentieren sich hier auf der Unterseite längsseits der Polepieces zwei kleinere Stabmagneten.

 

 

Haben die Austauschpickups ihren Weg in den Bass gefunden (ohne Dremel geht`s nicht), merkt man, dass das Stringspacing

nicht zu einem zentrierten Saitenverlauf zwischen den Polepieces führt. Beim Halspickup ist es insgesamt nicht so auffällig:

Hier sind die G- und D-Saite okay. Die A- und E-Saite verlaufen nicht ganz mittig. Deutlicher wird es beim Bridge-PU. Beim

Stegpickup sind nur E- und A-Saite in Ordnung. Nur gut, dass wir es in erster Linie mit einem opitischen Aspekt zu tun haben.

 

 

Point of no return. Ich habe mir genau überlegen müssen, ob ich diese Werkelein vornehmen sollte, da wegen der Dremel-

Arbeiten ein Rückbau nicht mehr wirklich schön aussehen würde. Es ist eben nicht immer alles Standard. Wenn die

Perspektive allerdings aussichtsreich erscheint, legt man dann doch los...

 

Mit dem Original-Steg-PU klang das Instrument enorm bassig und durchsetzungfähig. Für Fingerstyle-Lines ausser-

gewöhnlich gut zu verwenden. Das hatte beinahe schon etwas von einem Humbucker.

Der Hals-PU kam mir so nach und nach viel zu dick aufgetragen vor. Für manche Styles und Vorlieben natürlich einsetzbar.

Weil der Steg-PU allein bereits über einen satten Bassanteil verfügt ist der Mix mit dem Hals-PU dann nicht

so funky wie man es vom Fender Jazz Bass eigentlich kennt. Am liebsten spielte ich bisher daher den Steg-Pickup solo.

 

Was spuckt der Bass jetzt mit den Fender Pickups aus? Da alle Teile um einen Lindenkorpus herum gebaut sind, ist Wärme

und bassiges Fundament vorhanden. Die PUs klingten klarer, schlanker und weniger übertrieben dunkel bassig.

Der Steg-PU verliert im Vergleich einige seiner Tiefmitten, bietet dafür ein ausgeglicheneres Gesamtspektrum

mit mehr knackigen Höhen. Das ist mit einer leichten Umgewöhnung verbunden, aber gewiss kein Nachteil. Diese

Verschlankung erlebt man in ähnlicher Weise beim Hals-PU. Für mich persönlich wird dieser dadurch überhaupt

erst richtig brauchbar.

 

Was mich besonders anmacht, ist der differenzierte Mischsound beider Pickups. Endlich können mit der Dreherei an den

Volumenreglern die üblichen Nuancen heraus gearbeitet werden. Ein Funkysound mit der leichten Mittenabsenkung

ist nun auch aus diesem Bass hervor zu holen. Ich freu mich über die Aktion und muss mich jetzt fast erst einmal etwas

umgewöhnen. Die weiter hervor stehenden Magnetstifte dicken die A- und D-Saite outputmässig an, so dass die 

Ausgewogenheit der Saiten zu einander verbessert ist. Am Ende heißt es für mich:  Das hat man ja so vorher nicht

aus diesem Bass rausholen können. Wer über den kleinen Verlust an Output klagt, dreht dem Amp weiter auf. 



L  e  t  z  t  e    A  u  s  b  a  u  s  t  u  f  e



Die Fender Standard Mexico Pickups verlassen ihr vorübergehendes Heim und verrichten anderswo ihren Dienst. In der Schublade schmorte

seit Jahren ein für mich gefertiger Jazz Bass Steg Tonabnehmer von David Barfuss.

Ursprünglich war dieser mit einigen Wicklungen mehr für einen Fretless Bass vorgesehen, der sich nunmehr mit Bartolini Pickups, Noll-Elektronik

und einem Bundhals komplett zu einem meiner Lieblingsbässe verwandelt hat. Gut dem Ding, aber das wäre dann mal eine andere Geschichte ...

Jetzt bietet sich dem Fundstück eine neue Gelegenheit sein Potential zu enfalten. Wie man unten sieht, habe ich die schwarzen 

gegen weisse Pickup-Kappen getauscht. Ja genau, das Auge isst mit!

 

 

 

 

Für maximale Variabilität habe ich gleich eine aktive Elektronik und dazu passende Knöpfe besorgt. Glockenklang bietet etwas Passendes. Hier kann man über das Push-Pull-Volume-Poti zwischen aktivem und passivem Modus wählen. Für die Batterie ist allerdings in der vorhandenen Fräsung nicht ausreichend Platz.

Also nix wie los, eine rückwärtige Fräsung machen lassen. Der nahgelegene Geigenbauer erledigt das genauestens und preiswert mit dem Stecheisen.

Die Elektronik kommt übrigens verkabelt ohne Knöpfe in Einzelteile.

Das Montieren gestaltet sich wesentlich aufwändigen als gedacht. Auch die Bohrungen in der Kontrollplatte wollen für den Einbau erweitert sein.

Ich würde mal sagen, so ein Gefummel will ich an dieser Stelle nicht noch einmal haben!

 

 

 

 

Für die Neckposition habe ich mich für einen US Fender 75er Reissue Jazz Bass Pickup entschieden. Dieser kommt so wie der PU von Barfuss ohne zusätzlich unterseitige Stabmagneten aus. Die Glockenklang-Basselektonik bietet als Besonderheit einen Lautstärkeausgleich für die Mittelposition des Balancereglers.

Das meint, sind bei PUs zusammen gleichmäßig aktiviert, entfällt der übliche leichte Lautstärkenverlust.

Ob man das braucht oder einem gefällt ist Geschmackssache. 

 

 

 

 

Vom ursprünglichen HK Bass ist jetzt nur noch der Korpus mit Pickguard nebst Controlplate sowie Neckplate übrig. Damit ist nun der Augenblick für frische Saiten

von R. Cocco gekommen. Die passen gut zum Linde-Body und sind den Prosteels von D'Addario nicht unähnlich. Als letzte Tat optimiere ich nochmals die Saitenlage.

Dazu vergrößere ich den Halswinkel mittels einer leicht dickeren Lippe (Shim/Unterleger ) aus feinkörnigem gefaltetem Sandpapier in der Halstasche.

Natürlich müssen an der Brücke die Saiten höher geschraubt werden, sonst würde es wohl möglich auf dem Griffbrett schnarren.

Die Freude ist jetzt endlich ganz auf meiner Seite!

 

 

 

 

 

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